Der (doch nur) vorübergehend dienstunfähige Beamte
Ein Vorschlag zur gesetzlichen Regelung des Fernbleibens vom Dienst

Fehlen Beamte krankheitsbedingt wiederholt kurzzeitig oder über einen längeren Zeitraum, so sind Dienstvorgesetzte oftmals darauf angewiesen, diese sowohl zur Überprüfung der aktuellen Dienstunfähigkeit als auch zur Vorbereitung eines möglichen Zurruhesetzungsverfahrens amtsärztlich untersuchen zu lassen. Die Beamten werden dann angewiesen, sich bei dem für sie jeweils zuständigen Amtsarzt vorzustellen. Der erste Teil des Beitrags befasst sich zunächst mit den von der Rechtsprechung bei derartigen Anordnungen in jüngster Zeit aufgestellten rechtlichen Voraussetzungen, die es den Dienst behörden zunehmend schwerer machen, solche „gemischt dienstlich-persönlichen“ Weisungen rechtssicher zu erlassen. Der Beitrag zeigt sodann auf, dass sich ein Großteil dieser Problematik bereits mit einem gesetzgeberischen Tätigwerden lösen ließe. Hierzu wird ein konkreter Formulierungsvorschlag für eine gesetzliche Regelung gemacht, der das schon jetzt im Bund und in den Ländern – allerdings nur je partiell – geltende Recht zusammenführt.
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Assessmentcenter bei Beförderungsauswahl

Für den Einsatz von AC bei Beförderungsauswahl fehlt es noch vielfach am Konsens. Vor allem ist strittig, welches Gewicht ihren Ergebnissen (als Momentaufnahmen lediglich zu zwei Elementen des Leistungsgrundsatzes) legitim beigemessen werden kann in Relation zu Feststellungen und Prognosen von dienstlichen Beurteilungen (den Langzeitbeobachtungen aller drei Verfassungsessentials). Der Aufsatz erörtert das Gros der Rechtsfragen und referiert die kritische Bewertung speziell der hier inmitten stehenden Art von AC nach jetzigem Stand der Personalpsychologie.
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