Rechtsprechung Januar/Februar 2020

1. Erfolglose Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die disziplinargerichtliche Entfernung aus dem Beamtenverhältnis wegen rechtsextremistischer und menschenverachtender Äußerungen sowie von Gewalt- und Tötungsfantasien.
BVerwG, Beschluss vom 29. Juli 2019 – 2 B 19.18 –


2. Zur Neuregelung der Professorenbesoldung.
BVerwG, Urteil vom 6. Juni 2019 – 2 C 18.18 –


3. Zum Organisationsermessen des Dienstherrn bei der Rege lung des Beurteilungssystems für Beamte.
BVerwG, Urteil vom 9. Mai 2019 – 2 C 1.18 –.


4. Die Immunität eines Abgeordneten des Europäischen Parlaments begründet ein Verfahrenshindernis bei der Durchführung eines wehrdienstgerichtlichen Disziplinar-
verfahrens.
BVerwG, Beschluss vom 10. Juli 2018 – 2 WDB 2.18 –


5. Der pauschale Abschlag von 15 v.H. im Altersgeldgesetz verstößt nicht gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit.
VGH Bayern, Urteil vom 25. April 2019 – 14 BV 17.2352 –


6. Kein Anspruch auf rückwirkende Änderung von Vornamen in der Personalakte nach dem Transsexuellengesetz.
OVG Hamburg, Beschluss vom 27. Mai 2019 – 5 Bf 225/18.Z –.


7. Das Verbot der Sprungbeförderung und normierte Wartefris ten dienen der Verwirklichung des Leistungsgrundsatzes und sind gesetzlich normierte negative Eignungsvoraussetzungen.
VGH Hessen, Beschluss vom 11. Juli 2019 – 1 B 2404/18 –.


8. Die Beurteilungen von Beamten verschiedener Laufbahnen sind nicht ohne weiteres miteinander vergleichbar.
VGH Hessen, Beschluss vom 2. Mai 2019 – 1 B 2040/18 –


9. Zum Prinzip der Bestenauslese.
VGH Hessen, Beschluss vom 30. April 2019 – 1 B 1675/18 –.


10. Es ist nicht sachgerecht, eine durch eine überdurchschnitt liche Promotion nachgewiesene Befähigung zu vertiefter selbständiger wissenschaftlicher Arbeit durch den Hinweis auf„standort- und fachspezifische Besonderheiten der promovie-
renden Hochschule“ herabzusetzen.
OVG Niedersachsen, Beschluss vom 2. Mai 2019 – 5 ME 68/19 –


11. Zur dienstlichen Beurteilung eines Beamten.
OVG NRW, Beschluss vom 18. April 2019 – 1 A 1285/17 –.


12. Eine Tätigkeit im Umfang von weniger als der Hälfte der regulären Arbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten kann eine hauptberufliche Tätigkeit darstellen.
OVG NRW, Urteil vom 9. April 2019 – 1 A 740/16 –



Rechtsprechung in Leitsätzen
VGH Hessen, Beschluss vom 3. Mai 2019 – 1 B 652/18 –............... 66
OVG Niedersachsen, Beschluss vom 31. Juli 2019 – 5 LA 74/18 –. 66